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Die Geschichte rund um
die Kakaobohne im Herzen Hannovers

"Die Geschichte der „Kaffeestuben“ oder – wie man heute sagt – der Cafés zu schreiben bedeutet, ein Stück Kulturgeschichte aufzugreifen. Jede Zeit gab den Cafés ihren eigenen Stil, man trank eine gute Tasse Kaffee oder Schokolade, ließ sich schon immer erlesenes Gebäck schmecken und sich gern von der ganz eigenen Atmosphäre des Raumes fesseln.

Die Holländische Kakao-Stube schreibt bereits ein Stück von Hannovers Kulturgeschichte. Im holländischen Stil, mit ihrer Täfelung aus geflammter Birke, den flämischen Kronen und den Delfter Kaminen sitzt man gern. Hier lässt es sich gut plaudern oder nachsinnen über das, was ist oder was hier einst war, lange bevor 1921 der Konditormeister Friedrich Bartels 1. das „Van Houten`s Cacao-Probe-Local“ übernahm und daraus die Holländische Kakao-Stube in der Ständehausstraße werden ließ.

Der Beruf der Konditoren entstand an den italienischen und französischen Fürstenhöfen. Von ihren Erzeugnissen erwartete man, dass sie nicht nur köstlich schmeckten, sie mussten dazu auch noch künstlerisch gestaltet sein. Riesige Kronen und Wappen, allegorische Figuren sowie ganze Gebäude, zum Entzücken wirklichkeitsgetreu nachgeschaffen und dennoch vornehmlich für das leibliche Wohl bestimmt: so verlangten das die fürstlichen Dienstherren von ihren Hofkonditoren. Bis heute hält die langjährige Tradition und erfreut nicht mehr nur den Adel. Lassen Sie sich überraschen!

F. Bartels